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Hendrik Lorenz
im Interview.

Hendrik ist seit 2025 Teil
unseres Teams

Als Head of Engineering entwickelt er Platform, Prozesse und Team gleichermaßen weiter.

Name: Hendrik Lorenz
Rolle: Head of Engineering
Kurzintro: Ich entwickle zusammen mit dem Team eine Engineering-Kultur, in der wir die Stärken von Menschen und Agenten kombinieren.

Woran arbeitest du aktuell und was macht es spannend?

Wir entwickeln gleichzeitig die nächste Version unserer Plattform und unsere Entwicklungsprozesse weiter. Dabei müssen wir mehrere Zielkonflikte jonglieren: Aufgaben zu übergeben und neue Kollegen einzuarbeiten, bremst uns kurzfristig in der Umsetzung, beschleunigt uns aber langfristig. Ähnlich sieht es mit den Prozessen aus: neue Tools und Vorgehensweisen zu testen, kann auch mal ein wenig dauern. Gleichzeitig sehen wir aber, wie rasant sich die Arbeit (auch) von Softwareentwicklern durch neue Technologien verändert. Diesen Prozess mitgestalten zu können ist eine großartige Aufgabe.

Hendrik Lorenz, HEON GmbH
HEON Team im Büro

Was bedeutet gute Arbeit für dich persönlich?

Bedürfnisse zu verstehen und nachhaltig zu lösen, statt Anforderungen umzusetzen ist etwas, was mich schon lange beschäftigt. Kunden suchen oft jemanden, der ihnen Anforderungen umsetzt, von denen sie glauben, dass sie ihre Bedürfnisse befriedigen. Bei genauer Betrachtung sind diese Anforderungen aber häufig sehr komplex und ersetzen das Ursprungsproblem einfach durch ein anderes. Im einfachsten Fall unnötige Ausgaben, weil die gedachte Lösung zu komplex ist. Auf Basis einer solchen Anfrage mit den Kunden zusammen herauszuarbeiten, was ihr eigentliches Problem ist, und dann aus einem geteilten Verständnis davon eine Lösung zu entwickeln, die dieses Problem adressiert, ist für mich gute Arbeit. Da sehe ich nach wie vor einen wichtigen Beitrag, den Informatiker:innen (und Wissensarbeiter:innen allgemein) im KI-Zeitalter leisten können. Natürlich lässt sich mit KI fast jedes Problem algorithmisch lösen, aber es vorher wirklich verstanden zu haben kann die Lösung nachhaltig verändern, meistens zum Guten.

Was machst du gerne, wenn du nicht arbeitest?

Meine Arbeit ist kognitiv anspruchvoll. Durch den Einzug von KI als Werkzeug in der Softwareentwicklung fallen die meditativen Bestandteile des reinen Schreibens von Programmcode weg, und die Entscheidungsdichte steigt massiv an. In meiner Freizeit bevorzuge ich daher Aktivitäten, die es auch mal ermöglichen, abzuschalten: Ich bin als Vereinstrainer auf dem Rennrad aktiv, weil es in dem Sport sowohl eine soziale Komponente als auch sehr individuelle, meditative Aspekte gerade auf Langstrecken gibt. Ich koche gerne, sowohl um mich nach Möglichkeit gesund zu ernähren als auch um mit Prozessen und Zubereitungen zu experimentieren – auch hier habe ich eine besondere Schwäche für sehr lang laufende Gar- und Reifeprozesse. In unserem Garten bin ich für Infrastruktur und die Rasenpflege zuständig, und wenn dann noch Zeit bleibt, spiele ich entweder (bevorzugt komplexe) Brettspiele mit Freunden, oder gelegentlich auch auf der Playstation.